Freie Termine für Psychotherapie in Bonn Ablauf & Diagnostik  

Der erste Schritt ist oft der schwerste, aber Sie müssen ihn nicht allein gehen. Erfahren Sie mehr über das Erstgespräch, de psychologische Diagnostik, die Probatorik und die Therapiephase.

1. Psychotherapeutische Sprechstunde
Im ersten Termin nehmen wir uns Zeit, Ihr Anliegen in Ruhe zu besprechen und einen ersten Überblick über Ihre aktuelle Situation zu gewinnen. Sie erhalten Informationen zu Rahmenbedingungen, Datenschutz und organisatorischen Abläufen. Gemeinsam klären wir offene Fragen und überlegen, ob eine weitere Zusammenarbeit für Sie sinnvoll ist. 

2. Probatorische Sitzungen 

In den Probatorischen Sitzungen (in der Regel 4-5 Termine, abhängig vom jeweiligen Versicherungsstatus) lernen wir uns näher kennen, konkretisieren Ihre Ziele und klären, welche Form der Unterstützung für Sie sinnvoll ist.   

3. Psychologische Diagnostik   
Während der Probatorik erfolgt in der Regel eine sorgfältige diagnostische Abklärung. Diese umfasst, je nach Fragestellung, eine ausführliche biografische Anamnese, die Erhebung Ihrer aktuellen Lebenssituation sowie den Einsatz standardisierter Fragebögen, psychologischer Testverfahren und  strukturierter klinischer Interviews. Ziel ist es, ein differenziertes und fundiertes Gesamtbild zu erarbeiten. 

4. Therapiebeginn

Wenn wir gemeinsam zu dem Entschluss kommen, dass eine Psychotherapie sinnvoll ist, beginnt die eigentliche Behandlung im Rahmen der Verhaltenstherapie. 
Diese kann als Kurzzeit- oder Langzeittherapie durchgeführt werden und wird individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Im weiteren Verlauf der Therapie unterstütze ich Sie dabei, neue Denk- und Verhaltensweisen zu erproben, hilfreiche Strategien zu entwickeln und diese in Ihren Alltag zu integrieren.

Kostenerstattung 

Die Abrechnung erfolgt in der Regel über die gesetzlichen Krankenkassen, private Krankenversicherungen oder die Beihilfe. Auch für Selbstzahler biete ich Termine an. Transparenz ist mir hierbei sehr wichtig – wir klären alle organisatorischen Fragen bereits im ersten Gespräch, damit Sie sich voll und ganz auf Ihre Genesung konzentrieren können. 

Psychologische Diagnostik

Eine sorgfältige psychologische Diagnostik ist eine wichtige Grundlage für viele Anliegen. Die psychologische Diagnostik dient dazu, Ihre individuelle Situation differenziert zu erfassen und eine fundierte fachliche Einschätzung zu ermöglichen.

Diagnostische Methoden

Je nach Fragestellung kommen unterschiedliche diagnostische Methoden und Abläufe zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem ausführliche Gespräche, biografische Anamnesen sowie standardisierte Fragebögen und testpsychologische Verfahren.

Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

Im Folgenden wird beispielhaft der Ablauf einer testpsychologischen Untersuchung  bei Verdacht auf eine ADHS- sowie ASS dargestellt, da hierbei verschiedene diagnostische Methoden miteinander kombiniert werden. 

Diagnostik von Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen (ADHS - Diagnostik)

ADHS Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen

Die Diagnostik von ADHS bei Kindern und Jugendlichenumfasst in der Regel ein ausführliches Erstgespräch mit Anamnese (gemeinsam mit Eltern und Kind/Jugendlichen). Ergänzend erfolgen standardisierte Testverfahren wie Intelligenzdiagnostik (IQ-Test), Aufmerksamkeitstests sowie Fragebögen. 

Bei Bedarf und nach vorheriger Absprache beziehe ich weitere Informationen mit ein, z. B. durch Fremdanamnesen, den Austausch mit der Schule oder Berichte über das Verhalten in Gruppen mit Gleichaltrigen. 

 

ADHS Diagnostik bei Erwachsenen

Auch bei der Diagnostik von ADHS bei Erwachsenen bildet eine ausführliche Anamnese die Grundlage. Ergänzend kommen standardisierte Fragebögen sowie strukturierte klinische Interviews zum Einsatz. 

Ablauf der Diagnostik

Ziel der Diagnostik ist es, ein umfassendes Bild der Stärken und Schwierigkeiten des Betroffenen zu erhalten. Dabei wird nicht nur geprüft, ob eine ADHS vorliegt, sondern auch, welche individuellen Unterstützungsmaßnahmen sinnvoll sind.

Die ADHS-Diagnostik erfolgt in der Regel über mehrere Termine (meist ca. 4 Sitzungen).

1. Kennenlernen und Anamnese

Im ersten Termin steht das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Es erfolgt eine ausführliche Anamnese zur Entwicklung, zum Verhalten im Alltag sowie zu schulischen Anforderungen und möglichen Belastungsfaktoren.

Ziel der Diagnostik ist es, ein umfassendes Bild der Stärken und Schwierigkeiten des Betroffenen zu erhalten. Dabei wird nicht nur geprüft, ob eine ADHS vorliegt, sondern auch, welche individuellen Unterstützungsmaßnahmen sinnvoll sind.

2. Testdiagnostik

In den folgenden Terminen werden verschiedene standardisierte Verfahren durchgeführt. Dazu gehören u. a.:

Intelligenzdiagnostik (häufig z. B. WISC bei Kindern, alternativ sprachfreie Verfahren wie CFT).

Aufmerksamkeitstestung (z. B. d2-Test oder vergleichbare Verfahren).

Fragebögen zur Einschätzung des Verhaltens im Alltag (Screening-Verfahren, sowie spezifische ADHS-Fragebögen).

3. Abschlussgespräch und Empfehlungen

Die erhobenen Daten werden sorgfältig ausgewertet und im Gesamtzusammenhang betrachtet. Dabei werden alle Informationen aus Gesprächen, Testungen und Fragebögen zusammengeführt. Im abschließenden Termin werden die Ergebnisse ausführlich besprochen. Sie erhalten eine verständliche Rückmeldung sowie individuelle Empfehlungen, z. B. zu Fördermöglichkeiten, schulischer Unterstützung oder weiterführenden Maßnahmen. 

Diagnostik von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS - Diagnostik)

ASS - Diagnostik

Die Diagnostik von Autismus-Spektrum- Störungen umfasst ein ausführliches Erstgespräch mit Anamnese (gemeinsam mit Eltern und Kind/Jugendlichen). Dabei werden insbesondere die frühkindliche Entwicklung, soziale Interaktionen, Kommunikation sowie besondere Verhaltensweisen und Interessen betrachtet. Ziel der Autismus-Diagnostik ist es, die individuellen Besonderheiten zu verstehen und passende Hilfen für den Alltag.

1. Kennenlernen und Anamnese

Im ersten Termin steht das ausführliche Gespräch im Mittelpunkt. Neben der aktuellen Symptomatik werden insbesondere die frühkindliche Entwicklung, sprachliche Entwicklung sowie soziale und emotionale Besonderheiten erfasst.

2. Diagnostische Beobachtung und Testverfahren

In den weiteren Terminen erfolgen strukturierte Verhaltensbeobachtungen sowie standardisierte Testverfahren. Dazu gehören u. a.:

  • Entwicklungs- und Intelligenzdiagnostik (z. B. WISC oder sprachfreie Verfahren wie CFT, je nach Alter und Fragestellung)
  • Fragebögen für Eltern und ggf. Lehrkräfte zur Einschätzung sozialer Kommunikation und Verhaltensmuster
  • ADI-R (strukturierte Elternbefragung)
  • ADOS-2 (standardisiertes Beobachtungsverfahren)

3. Abschlussgespräch und Empfehlungen

Alle erhobenen Befunde werden sorgfältig zusammengeführt und im Hinblick auf diagnostische Kriterien eingeordnet.

Im abschließenden Termin werden die Ergebnisse ausführlich und verständlich besprochen. Sie erhalten eine Einschätzung sowie individuelle Empfehlungen, z. B. zu Fördermöglichkeiten, Therapieansätzen oder schulischer Unterstützung.

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Ich bitte um Ihr Verständnis, dass ich während laufenden Sprechstunden keine Anrufe entgegennehmen kann. Ich melde mich jedoch schnellstmöglich bei Ihnen zurück.